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Nekrosen

Bei der Durchblutungsstörung der Beine - peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) - führt eine Arterienverkalkung zur Verengung der Schlagadern (Arterien). Wird diese nicht behandelt, nehmen die Beschwerden im Laufe der Zeit ständig zu. Die pAVK lässt sich wegen des typisch fortschreitenden Krankheitsbildes in vier Stadien einteilen. Im letzten Stadium (Stadium IV) führt die fehlende Durchblutung zu sogenannten ischämischen Läsionen. Das bedeutet, dass die Haut und die darunter gelegenen Schichten eine Störung aufweisen. Die ischämischen Läsionen umfassen verschiedenartige Defekte:

  • Erosion:  oberflächlicher Hautdefekt
  • Ulkus: tiefer gehender Hautdefekt
  • Nekrose:  Gewebetod unbestimmter Flächen- und Tiefenausdehnung
  • Gangrän: entwickelt sich aus der Nekrose durch zersetzende Mikroorganismen. Sind Fäulnisbakterien im Spiel, kommt es zur feuchten Gangrän. Andernfalls kommt es durch Wasserverdunstung und Trocknung (trockene Gangrän) zur Schrumpfung des nekrotischen Gewebes mit Annahme einer lederartigen Konsistenz von schwarzer Farbe (Mumifizierung).

Ischämische Läsionen sind häufig chronisch. Meist findet man sie an den unteren Extremitäten, besonders an den Füßen. Wesentlich seltener sind ischämische Läsionen an den Händen zu finden.

 

 

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Stand: 10. August 2000