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Schultergürtelvenenthrombose (Paget-von
Schroetter-Syndrom)
Thrombosen im Einzugsgebiet der oberen Hohlvene treten zahlenmäßig gegenüber den Thrombosen der unteren Körperhälfte völlig in den Hintergrund. Der häufigste Ort entsprechend anatomischer Gegebenheiten - findet sich im Bereich des Schlüsselbeins (V. subclavia) Die Vene passiert zwischen Schlüsselbein und erster Rippe eine durch Bänder und Muskeln gebildete Enge, die durch Anheben des Armes noch verstärkt wird. Bei ungewohnten Bewegungen kann es zu Dehnungsverletzungen der Vene und daraus folgend zu einer Thrombose kommen. Aber auch Kompression von außen (Operationsnarben, Bruch des Schlüsselbeins oder der ersten Rippe oder Lymphknoten etc führt zum Blutrückstau und sogar zur Thrombose. Die Beschwerden hängen von der Thromboseausdehnung ab. Sind auch die Vene der Achsel und des Armes betroffen, werden die Beschwerden viel ausgeprägter sein, da dann die Bildung von Umgehungsvenen erschwert ist. Dagegen können kurzstreckige Verschlüsse mit gutem Anschluß an die Hautvenen des Halses nahezu ohne Beschwerden verlaufen. Sie haben auch eine gute Prognose. Lediglich die vermehrte Venenzeichnung des Schultergürtels läßt auf bestehende oder durchgemachte Thrombosen schließen. |
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