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Blutverteilung
Stenose

 

Der chronische Verschluss
Der sogenannte chronische Verschluss der unteren Extremität ist das am weitaus häufigsten vorkommende Krankheitsbild unter den Gefäßkrankheiten. Er ist gegenüber dem akuten Verschluss durch eine langsam verlaufende Entwicklung charakterisiert, so dass sich ein ungleich leistungsfähigeres System von Umgehungsarterien (Kollateralsystem) ausbilden kann.
Die Grösse des Umgehungsgefässe Widerstandes hängt vorwiegend von der Weite der Umgehungsarterien ab. Die Länge der Kollateralarterien ist zwar nicht zu vernachlässigen, spielt aber eine untergeordnete Rolle.
Die Folgen eines chronischen Arterienverschlusses werden funktionell dann kompensiert, wenn die Leitfähigkeit der Umgehungsgefässe und damit auch eine Druckreserve verbleibt. Unter der Druckreserve versteht man den Unterschied zwischen dem aktuellen ( postokklusiven) Druck hinter dem Gefässverschluss und dem kritischen Druckniveau. Unter normalen Bedingungen ist die Druckreserve der Hauptschlagader (Aorta) kaum erschöpfbar.

 

 

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Stand: 29. Juli 2000