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Behandlung von Venenerkrankungen

Zur Behandlung eines Venenleidens sind neben gymnastischen Übungen, kalten Güssen und Kompressionstherapie auch pharmazeutische Substanzen hilfreich. Es handelt sich dabei vorwiegend um Aufbereitungen mit pflanzlichen Inhaltsstoffen, wie etwa Roßkastanien. Als Salben oder Tabletten können sie auch unterschiedliche Zusatzstoffe enthalten, die die venentonisierende Wirkung der Roßkastanie unterstützen. So ist ein Zusatz von Heparin abschwellend wirksam, ein Gingko-biloba-Zusatz verbessert die Fließfähigkeit des Blutes. Die jahrelange Erfahrung mit diesen Produkten hat gezeigt, daß sie positiv auf die zentralen Probleme einer Venenschwäche wirken. Die Spannung der Venenwand wird wieder erhöht, und durch die tonisierten Venen kann das Blut besser fließen. Gleichzeitig wird die Gefäßwand abgedichtet und es tritt weniger Flüssigkeit aus den Venen in das umgebende Gewebe aus. Damit ist die Schwellung und Ödembildung in der Knöchelregion gebremst.

 

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Stand: 05. Dezember 1999