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Laser - nun wird alles machbar.... oder??
In den letzten Jahren und in letzter Zeit sind
wiederholt Berichte in allen möglichen Zeitungen und Fernsehsendungen erschienen, die
sich mit dem Thema Lasertherapie als auch mit einem neuen Ultraschallverfahren befassen.
Dabei handelt es sich durchweg um nicht ausreichend gesicherte und auch nicht sicher
erfolgreiche Therapiemassnahmen, die mit eigenen Komplikationsmöglichkeiten behaftet
sind.
Laser - Angioplastie
Da die Leistungsfähigkeit der Katheter bei der Behandlung langstreckiger Verschlüsse
bisher begrenzt war, erhoffte man sich mit der perkutanen transluminalen - Laser
Angioplastie (PTLA) neue Möglichkeiten der Rekanalisation. Die Lasertherapie hat ein
sehr umschriebenes Einsatzgebiet: Probleme bei den bisherigen Lasermethoden waren,
dass die Laserenergie eine Verletzung der Gefaesswand oder gar eine Zerstörung
verursachte. Mit aktuell entwickelten Lasersystemen kann die Hitze gezielter eingesetzt
werden. Die perkutane, transluminale Laser - assistierte Angioplastie (PTLA) setzt
hochenergetisches Laserlicht (Excimer - Laser, in Pulsen von nur 80 - 200 ns Dauer) zum
Abtragen von gefäßverschließendem Material ein. Dies geschieht bei korrekter
Durchführung allein durch Photoablation (blitzartige Verdampfung), ohne Wärmewirkung
oder mechanische Schäden. Vorteile dieses Verfahrens sind die Steigerung der Erfolgsrate
(auch: nicht drahtsondierbare Verschlüsse), sowie die Erweiterung des
Behandlungsspektrums auf lange Verschlußstrecken (10 - 40 cm). Dennoch erfüllen auch die
neuesten Lasersysteme nicht ansatzweise die Erwartungen, die man an eine Gefaesseröffnung
mit entsprechenden Systemen hatte, eine alleinige Laserangioplastie ist praktisch nie
ausreichend. In den meisten grossen Einrichtungen zur Behandlung von Gefässerkrankungen -
und davon gibt es leider zu wenige - hat man von der Laserangioplastie wieder Abstand
genommen, zumal die anderen gefässeröffnenden Massnahmen - insbesondere spezielle
Kathetertechniken - laufend Fortschritte machen.
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